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Neuigkeiten zum Thema Europe Direct

Jourova zu VW-Chef: Volkswagen ...

... sollte europäischen Kunden eine Sachleistung anbieten - EU-Justiz- und Verbraucherkommissarin Vera Jourová hat bei einem Treffen mit VW-Konzernchef Matthias Müller gestern (Montag, 06.02.2017) in Brüssel erneut eine faire Behandlung aller vom VW-Abgasskandal betroffenen europäischer Verbraucher gefordert. „Volkswagen hat erste Schritte unternommen, um seine Kunden besser zu informieren und dafür zu sorgen, dass betroffene Autos schnellstmöglich repariert werden. Herr Müller hat versprochen, die Kommission regelmäßig über die Fortschritte dieser Reparaturbemühungen zu unterrichten, damit diese den Prozess genau überwachen kann“, so Kommissarin Jourová. „Ich habe aber auch erneut darauf bestanden, dass Volkswagen den europäischen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Sachleistung anbieten sollte. Die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher verdienen eine faire Behandlung, und Volkswagen sollte sich bald mit dieser Frage beschäftigen. Wir haben beschlossen, unsere Gespräche in Kürze fortzusetzen.“

Dienstag, 07.02.2017 – Volkswagen hatte bei einem Treffen mit der EU-Kommission im September 2016 einem EU-weiten Aktionsplan zugestimmt. Darin verpflichtete sich VW, betroffene Autos regelkonform umzurüsten. Kunden sollten bis Ende 2016 informiert und alle betroffenen Autos bis Herbst 2017 repariert werden.

Kommissarin Jourová wird sich in den nächsten Wochen mit Verbraucherbehörden zu weiteren Gesprächen treffen.

El?bieta Bie?kowska, EU-Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, wird morgen Nachmittag mit Dieter Zetsche, Präsident des Dachverbands der europäischen Automobilindustrie (ACEA), die weiterreichenden Konsequenzen infolge der Abgasmanipulationen diskutieren. Am 9. Februar führt Bie?kowska dazu einen Meinungsaustausch mit dem Europäischen Parlament.

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